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Artikel vorlesen lassen… Um eine Szene gut auszuleuchten bildet die klassische 3-Punkt Beleuchtung eine solide Basis. Es genügt nicht, mit einem “Scheinwerfer” frontal von vorne sein Sujet zu beleuchten. Um Plastizität auch im Film zeigen zu können, benötigen wir Licht von unterschiedlichen Seiten.
Um Aufnahmen in einer Green-Box machen zu können braucht es an sich nicht viel. Soll die Aufnahme aber real wirken und im besten Fall gar nicht erkennbar sein, dass hier Nachbearbeitet wurde, muss speziell ausgeleuchtet werden.
Das sogenannte Chroma-Keying, das bei einer Green-Box Produktion zum Einsatz kommt ist wie ein Filter zu betrachten. Dieser Filter “reagiert” auf eine bestimmte Farbe, in unserem Fall grün, und macht diese Bereiche durchsichtig. Die Aufnahme wird umso besser, je weniger Farbnuancen herausgelöscht werden müssen.
Im Idealfall enthält der Hintergrund nur eine Spektrallinie. Die Linie von reinem Grün. Diese Situation lässt sich natürlich nicht im wirklichen Leben herstellen. Aber wir sollten versuchen, diesem Ideal möglichst nahe zu kommen.
Das schaffen wir, indem wir die Green-Box separat ausleuchten. In der Fachsprache spricht man von einem eigenen Lichtkreis. Damit ist kein Kreis im eigentlichen Sinne gemeint. Es ist vielmehr eine eigens für die Green-Box aufgestellte Anordung von Scheinwerfern.
Der Hintergrund sollte also definitionsgemäß möglichst gleichmäßig beleuchtet sein. Am besten eignet sich dazu eine Links-Recht-Kombination von Flutern. Jeweils an den Seiten wird ein Scheinwerfer etwa im 45° Winkel zur grünen Fläche aufgestellt. Um einen zu starken Gradienten (Helligkeitsverlauf) zu vermeiden, sollte der Abstand zur Wand gut zwei Meter betragen. Den Rest des Eintrags lesen »