Beeindruckende Fotos zu machen kann man lernen. Haben die Fotos das Zeug dazu Geschichten zu erzählen, schaut man sich die Bilder immer wieder gerne an. Und hat von diesem einmaligen Erlebnis auch aussagekräftige Bilder.
Es gibt zahlreiche Workshops im Internet und Zeitschriften im Handel. Ein echtes Live-Seminar bietet darüber hinaus noch viel mehr. Nicht nur, weil man den Dozenten gleich fragen kann, wenn sich Fragen ergeben…
Im Hersbrucker Raum (Mittelfranken) findet eine 3-teilge Workshop Serie statt, die ich sehr empfehlen kann.
Geleitet werden die Workshops von Jörg Pickel.
Jeder Workshop bietet viele Beispiele und die Möglichkeit selbst Hand anzulegen.
Die Blende erfüllt zwei wichtige Funktionen: Einerseits wirkt sie sich unmittelbar auf die Stärke der Belichtung des Bildsensors, Films oder Fotopapiers aus: Je größer die Blendenzahl ist, desto kleiner ist die Blendenöffnung und desto weniger Licht dringt durch das Objektiv. So lässt das Objektiv bei der Blendenzahl-Einstellung 5.6 weniger Licht durch als bei 2.8. So wird in Verbindung mit der Belichtungszeit die Belichtung des Films bzw. Aufnahmesensors geregelt (Verhältnis ist beschrieben unter Lichtwert).
Andererseits beeinflusst die Blende die Schärfentiefe: Mit größerer Blendenzahl und damit kleinerer Blendenöffnung wird nicht nur die wirksame Lichtmenge verringert, auch die Unschärfenkreise werden durch den spitzeren Lichtkegel kleiner. Folglich vergrößert sich der Bereich des Motivs, der noch als scharf wahrgenommen wird, bis der zulässige Grenzwert (Zerstreuungskreisdurchmesser, hier 0,1 mm) erreicht wird. Der Bereich der scharfen Abbildung (Schärfentiefe) nimmt beim Schließen der Blende also zu.
Daraus folgt:
Je größer die Blendenzahl ist, desto größer ist die Schärfentiefe (und desto kleiner ist die Blendenöffnung)
Je kleiner die Blendenzahl ist, desto kleiner ist die Schärfentiefe (und desto größer ist die Blendenöffnung)
Quelle: Wikipedia
Was das nun praktisch heißt, möchten wir Ihnen hier mit einem interaktiven Beispiel demonstrieren.
Fahren Sie einfach mit der Maus über den Slider rechts neben der Blenden-Animation, um zu sehen, wie sich die Schärfentiefe bei variabler Blendeneinstellung verändert.
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Wenn wir bei unseren Kunden zum Dreh auftauchen ernten wir immer mal wieder fragende Blicke…
“Warum sind die denn ganz in Schwarz?”
Nein! Bei uns ist alles in bester Ordnung und wir trauern höchstens, wenn das Wetter nicht mitspielt
Warum das gesamte Team von Ihr-Trailer und jeder anderen professionellen Kamera-Mannschaft schwarze Kleidung trägt ist einfach erklärt.
Schwarz spiegelt sich in Scheiben und glatten Oberflächen wesentlich unauffälliger als knallige Farben, oder gar weiß.
Der Kameramann und sein Team müssen so unauffällig wie möglich sein, damit er im späteren Film nicht irgendwo seinen Schatten hinterlässt.
Das klingt im ersten Moment sehr simpel, aber ein gespiegelter Mann auf dem Lack einer schwarzen Nobelkarosse in einsamer Natur kann die gesamte Szene unbrauchbar machen.
Daher wundern, Sie sich nicht, wenn wir zu Ihnen kommen und wir geschlossen in schwarzer Montur aus unserem schwarzen Auto steigen
Unser Partner und Foto-Macher Jörg Pickel steht uns bei vielen unserer Produktionen mit Rat und Tat zur Seite.
Die Bildgestaltung und Komposition mit laufender Kamera ist der eines Fotos sehr ähnlich. So hat er nicht unerheblichen Anteil an den immer besser werdenden Filmen von Ihr-Trailer.de
Wer ihm einmal ganz persönlich über die Schulter schauen möchte, hat am 29. September eine einmalige Gelegenheit dazu.
Jörg Pickel hält eine zwei-teilige Aktiv-Workshop-Reihe an der VHS in Hersbruck und verrät die feinen Tricks, die aus normalen Fotos, aussdrucksstarke Aufnahmen machen.
Der praxisorientierte Kurs ist für alle gedacht, die ihren Fotos das besondere Etwas verleihen wollen. Mit leicht umsetzbaren Techniken werden aus üblichen Schnappschüssen schnell ausdrucksstarke Bilder, auch ohne Bildbearbeitung. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf den fotografischen Grundlagen.
Neben dem Verständnis für die Technik, wird auf korrekte Handhabung geachtet.
Die sofortige Umsetzung der Tipps, vertieft das Wissen bereits im Kurs und geht schon nach einigen Versuchen in Fleisch und Blut über.
Kursinhalte:
Ausrüstung und Technik verstehen und bewusst einsetzen
Knackig scharfe Bilder / Das Spiel mit der Unschärfe
Belichtung & Kontrastumfang
Konkrete Rezepte für gelungene Portraits, Landschafts-, Makroaufnahmen und mehr
Praktische Umsetzung der erlernten Techniken an der eigenen Kamera. Die eigene Kamera kann gerne mitgebracht werden, ist aber keine Voraussetzung.
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Artikel vorlesen lassen… Um eine Szene gut auszuleuchten bildet die klassische 3-Punkt Beleuchtung eine solide Basis. Es genügt nicht, mit einem “Scheinwerfer” frontal von vorne sein Sujet zu beleuchten. Um Plastizität auch im Film zeigen zu können, benötigen wir Licht von unterschiedlichen Seiten.
Um Aufnahmen in einer Green-Box machen zu können braucht es an sich nicht viel. Soll die Aufnahme aber real wirken und im besten Fall gar nicht erkennbar sein, dass hier Nachbearbeitet wurde, muss speziell ausgeleuchtet werden.
Das sogenannte Chroma-Keying, das bei einer Green-Box Produktion zum Einsatz kommt ist wie ein Filter zu betrachten. Dieser Filter “reagiert” auf eine bestimmte Farbe, in unserem Fall grün, und macht diese Bereiche durchsichtig. Die Aufnahme wird umso besser, je weniger Farbnuancen herausgelöscht werden müssen.
Im Idealfall enthält der Hintergrund nur eine Spektrallinie. Die Linie von reinem Grün. Diese Situation lässt sich natürlich nicht im wirklichen Leben herstellen. Aber wir sollten versuchen, diesem Ideal möglichst nahe zu kommen.
Das schaffen wir, indem wir die Green-Box separat ausleuchten. In der Fachsprache spricht man von einem eigenen Lichtkreis. Damit ist kein Kreis im eigentlichen Sinne gemeint. Es ist vielmehr eine eigens für die Green-Box aufgestellte Anordung von Scheinwerfern.
Der Hintergrund sollte also definitionsgemäß möglichst gleichmäßig beleuchtet sein. Am besten eignet sich dazu eine Links-Recht-Kombination von Flutern. Jeweils an den Seiten wird ein Scheinwerfer etwa im 45° Winkel zur grünen Fläche aufgestellt. Um einen zu starken Gradienten (Helligkeitsverlauf) zu vermeiden, sollte der Abstand zur Wand gut zwei Meter betragen. Den Rest des Eintrags lesen »
Als Schärfentiefe bezeichnet man den Bereich vor und hinter der eigentlich fokussierten Ebene, der noch ausreichend scharf abgebildet wird. Der Bereich sich etwa zu einem Drittel vor dem Fokuspunkt und zwei Drittel dahinter1, während die absolute Größe im Wesentlichen von folgenden Faktoren bestimmt wird:
Blende
Brennweite
Distanz
Die quantitative Bestimmung der Schärfentiefe erfordert eine komplexe Berechnung der Hyperfokalebene, weshalb hier darauf verzichtet wird. Einige Objektive besitzen eine Skala, auf der neben der Entfernung zur Fokusebene auch der Schärfentiefebereich angezeigt wird. Wenn Sie eine Spiegelreflexkamera
besitzen, haben Sie die bequeme Möglichkeit den Bereich direkt zu betrachten:
Das Sucherbild wird immer mit Offenblende angezeigt, wenn Sie aber die Abblendtaste betätigen erhalten Sie einen Eindruck über den tatsächlichen Schärfentiefebereich. Nehmen Sie sich etwas Zeit damit zu experimentieren. Sie lernen wie sich dieser Bereich bei unterschiedlichen Einstellungen verhält und
bekommen nach und nach ein Gefühl dafür.
Auf den ersten Blick mag einem vielleicht ein großer Schärfebereich sinnvoll erscheinen, schließlich möchte man die Bildelemente scharf abbilden. Oft macht aber in der Bildgestaltung gerade das Spiel mit gewollter Unschärfe einen gewissen Reiz aus. Zum einen dient es dazu, die Komposition zu ordnen und unwichtige oder störende Dinge auszublenden (Abbildung 4). Zum anderen erlaubt es beim Betrachter einen gewissen Interpretationspielraum bei zentralen Bildelementen, falls sie nicht direkt zu erkennen sind. Den Rest des Eintrags lesen »
Die Vorteile eines Augenlichts bei den Statisten in einem Video haben wir ja schon in einem vorherigen Beitrag beschrieben. Haben wir aber keine Steckdose in der Nähe, oder müssen schnell und flexibel sein, ist eine Akku Videoleuchte sehr praktisch, die direkt auf die Kamera montiert werden kann.
Anlässlich der Suche nach einer solchen LED Videoleuchte für unsere mobilen Aufnahmen, kamen wir zwangsläufig an die Problematik der Farbtemperatur-Unterschiede von LEDs zum normalen Tageslicht.
Hat denn Farbe überhaupt eine Temperatur? Was hat das für Auswirkungen auf den Film?
Diese Fragen stellen sich viele Hobbyfilmer aber auch hin und wieder unsere Kunden, die sich wundern, dass wir bei Innenaufnahmen die Vorhänge zuziehen. Den Rest des Eintrags lesen »
Um den Betrachter eines Videos wirklich einen klaren Blick auf den Statisten zu gewähren ist es immer wichtig, dass die Augen des Statisten gut beleuchtet sind. Man spricht dabei vom sogenannten Augenlicht. Es muss sich dabei gar nicht um ein sehr starkes oder helles Licht handeln. Wichtig ist, dass sich ein leichtes Funkeln in den Augen widerspiegelt.
Das macht die Person vor der Kamera wach und präsent. Mehr noch, die Augenpartie wird damit angenehm hell und man sieht leichter, länger, lieber hin. Das mag komisch klingen, aber gerade wenn der Video als Marketing-Instrument eingesetzt wird, ist jede Sekunde, die der Zuschauer länger am Ball bleibt entscheidend.
Setzen Sie also immer, egal wie widrig die Umstände sind, ein Augenlicht ein.
Durch die allgemein kürzere Aufmerksamkeit des Internet Users gilt immer die Regel:
“Je schneller du deine Informationen vermitteln kannst, desto besser ist es.”
Die Länge des Videos entscheidet auch darüber, ob ihn der Zuschauer bis zum Ende anschaut. Da stellt sich die Frage:
“Wie lange darf ein Web-Video dauern?”
Wenn in einem Video in 30 Sekunden alle wichtigen und relevanten Informationen zusammengefasst werden können, gibt es keinen Grund ihn noch zu verlängern. Ein Clip auf der Webseite hat eher die Aufgabe Appetit darauf zu machen, was die Firma auf ihrer Webseite anbietet. Der Video bildet nur das emotionale Grundpolster, so dass der User sich nach dem Video weiter auf der Webseite umsieht und informieren bzw. kaufen möchte.
Grundsätzlich lässt sich beobachten, dass kurze Videos spannender wirken, weil die Bildfolge bei kurzen Clips sorgfältiger ausgesucht werden muss und sich der Film tatsächlich auf das Wesentliche konzentriert wird. Für den Zuschauer fällt der Film dann subjektiv kurzweiliger aus.
Sind nun alle gewünschten Informationen zu umfangreich, sollte man sie in einzelne Bereiche untergliedern oder sich auf einen Überblick einigen.
Als Grundsatz gilt die Höchstgrenze von guten und effektiven Werbefilmen im Internet von maximal 120 Sekunden.
Diesen Zeitrahmen setzen wir auch bei den Videos unserer Kunden fest, wenn es sich um Image-Videos bzw. Werbefilme handelt.